Tipps & Ratgeber

Wie beantrage ich das KfW Startgeld?

Es kommt immer auf Ihre Geschäftsidee an und den dazugehörigen ausführlichen, professionell erstellten, tragfähigen und überzeugenden Businessplan.

Informationen rund um das Thema Businessplan erhalten Sie durch klicken auf den Button.

Wie gehe ich also konkret vor?

Gehen Sie zu Ihrer Hausbank oder einer naheliegenden Bank und wenden sich an die Abteilung für Kredite und Existenzgründungen.

Hier ist es wichtig im Vorfeld zu erfahren, wer für Sie zuständig ist. Die Zuständigkeit ist in den Banken ganz klar aufgeteilt. Legen Sie dort ihren KfW geeigneten Businessplan auf den Tisch, sprechen Sie über ihr Geschäftsmodell und hinterlassen Sie einen guten Eindruck. Auch die Zahlen, die Sie dort vorlegen, sollten realistisch und nachvollziehbar sein. Holen Sie sich dafür bei Bedarf unbedingt Unterstützung.

Wenn die Bank überzeugt ist, wird sie Ihren Antrag zusammen mit Ihren Businessplan an die KfW weiterleiten. Nach Antragstellung müssen Sie warten. Sie haben in dieser Zeit auch Widerrufsrecht.

Ein paar Vorraussetzugen im Vorfeld:

1. Wichtig ist, dass sich Ihr Unternehmen in den ersten fünf Jahren seiner Existenzgründung befindet.
2. Das Unternehmen darf nicht höher als 100.000 Euro verschuldet sein (Einzelunternehmen).
3. Die Aufteilung des Förderkredites musst den Richtlinien entsprechen.

Gelder sollten „großzügig“ beantragt werden, da Sie neun Monate über den Kredit verfügen. Die Bereitstellungszinsen liegen bei 0,25 % pro Monat. Das ist eine geringe Summe. Verzinst werden hierbei nur die Gelder, die noch nicht abgerufen sind.

Das Risiko, nicht genügend liquide Mittel in den ersten Monaten der Existenzgründung zur Verfügung zu haben, ist hoch. Die Gelder, die Sie nicht benötigen, können Sie dann nach Ablauf von neun Monaten wieder an die KfW zurückgeben. Also keine Angst vor Fördergeldern (De-minimis).

Die Laufzeit des Kredits kann fünf oder zehn Jahre betragen. Bei fünf Jahren haben Sie ein tilgungsfreies Jahr, bei zehn Jahren zwei tilgungsfreie Jahre. Das lässt sich individuell vereinbaren.
Eine Kombination aus verschiedenen Förderprogrammen von der KFW ist bis auf eine Ausnahme nicht zulässig.

Die einzige Kombination die möglich ist, finden Sie nachfolgend, wenn Sie auf den Button klicken.

Wie ist die Haftung geregelt?

Die Hausbank übernimmt meist 20 % der Haftung. Aus diesem Grund ist es für den Existenzgründer beziehungsweise für den Jungunternehmer sehr wichtig, 20 % an Sicherheiten der Hausbank zu überlassen. Somit steigen Ihre Chancen bei Antragstellung.

Welche Unterlagen benötigen Sie?

In erster Linie den aussagekräftigen Businessplan.

1. Im Businessplan muss eine Rentabilitäts-Vorschau und eine Aussage zur Kapitaldienstfähigkeit sowie – für Vorhaben mit einem Finanzvolumen von mehr als 25.000 Euro – ein monatlicher Liquiditätsplan (jeweils für mindestens 2 Jahre, besser noch für 3 Jahre) vorhanden sein.

2. Einen tabellarischen Lebenslauf des Antragstellers mit dem Nachweis, dass Sie zwei Jahre Berufserfahrung in der Branche haben.

3. Eine De-minimis Erklärung. Ihre Hausbank hat die Vordrucke. Sie können sich dieses Dokument auch auf www.kfw.de Formular Nummer 6000000144 herunterladen.Bei Personengesellschaften muss jeder Gesellschafter (bei Kommanditgesellschaften: nur der Komplementär) und bei Kapitalgesellschaften der geschäftsführende Gesellschafter die Anlagen ausfüllen. Wichtig zu wissen ist, dass bei mehreren Gründern, die eine gemeinsame GmbH gründen, jeder 100.000 Euro beantragen kann.

Eine professionelle Beratung wird in den meisten Fällen mit bis zu 50 % bezuschusst.

Vergessen Sie nicht:

Jeder gute Unternehmensberater holt die Investition, die er kostet, wieder rein.

Nie war es teurer, kein Wissen zu haben.

Der Unternehmer weiß, was er zu investieren hat. Entscheiden Sie!

Sollten Sie weitere Fragen zum Startgeld haben, können Sie hier Kontakt aufnehmen. Die Antwort kommt ganz schnell und vor allem wie immer individuell und vor allem richtig.